Wetter  


Das Wetter heute
   

Terminkalender  

   

Wer ist online  

Aktuell sind 7 Gäste und keine Mitglieder online

   

Mühle Mott

Die 1870 erbaute Mühle ist vom Typ "Erdholläner" oder "Grundsegler", sie sind ebenerdig stehende Holländerwindmühlen.
Ihre mit Segeln versehbaren Flügel reichen bis zu ca.60 cm nahe an den Boden heran, was ihnen Ihren Namen gab (ndl. vanaf de grond opgezeild). Die Flügel überstreichen annähernd die volle Gebäudehöhe. Auch Erdholländer auf leichten Anschüttungen werden als Grundsegler bezeichnet Dieser Mühlentyp biete die Möglichkeit, dass die Flügel zur Wartung vom Boden aus erklettert werden können. Gleichzeitig entsteht hier die Gefahr, dass Menschen und Gegenstände von den drehenden Flügeln erfasst werden, meist infolge mit erheblichen Verletzungen oder gar Todesfolge. Zahlreiche Mühlennamen wie „Jungfernmühle“ (Berlin-Neukölln) verweisen auf diese Art von Unfällen. Das Mühlengebäude kann aus Holz (sechs-, achtkantig) oder Stein (achtkantig, rund) gebaut sein.
 
Die Mühle Mott befindet sich noch immer im Besitz der Müllerfamilie. Bis 1920 wurde hier Korn gemahlen; 1945 wurde die Mühle dann komplett stillgelegt. Der untere Teil dient nunmehr als Wohnung. Leider haben die Flügel bei Unwettern sehr gelitten und mussten demontiert werden.
 
AJ
(Quelle: Wikipedia)

Zahlen-Daten-Fakten

 

 

In Kervenheim leben zur Zeit ca. 2.270 Menschen

                Gemeinschaftseinrichtungen                
                                                                       

Wirtschaftliche Entwicklung
  • ev. Kirche mit Gemeinderaum, Burgplatz und Trauzimmer                                  
  • kath. Kirche mit Pfarrheim 
  • Turnhalle 
  • öffentliche. Bücherei 
  • Grundschule Overberg/St. Norbert
  • Jugendraum für freie Jugend 
  • Kindergarten 
  • Archiv des Heimat- u. Verschönerungsvereins 
  • Sportplatzanlage mit Gemeinschaftsraum 
  • Vereins- u. Übungsheim des Musikvereins 
  • Bezirksschießanlage mit Gemeinschaftsraum  
  • Feuerwehrhaus mit Schulungs-und Gemeinschaftsraum 
  • Tennisanlage 
  • Pfadfinder mit Vereinsheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gewerbegebiet im Norden von Kervenheim bietet sich durch die direkte Autobahnanbindung vor allem für Logistikbetriebe an.

 

Mit fünf Unternehmen, die Ausbildungsplätze anbieten, stehen auch Jugendlichen Möglichkeiten zur Berufsausbildung in der Ortschaft zur Verfügung.

 

Kervenheim verfügt über eine exzellente Verkehrsanbindung:

 

  • Autobahnanschluss A57 
  • Landstraßen L464, L362 
  • Kreisstraße K13, K50

 

 

Kervenheim bietet mit über  85 Unternehmen  plus  25   Einzelgewerbetreibenden eine Basis für das Arbeiten im Dorf. Hin-zu kommen noch  23  langwirtschaftliche Betriebe, die ca. 40 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.


Zu den Angeboten gehören:  

Frisöre

Bäcker

Fahrräder

Heizung -Sanitär u. Elektro

Steuerungsbau

Web-Dienste

Chalet Bau

Bio-Hoffladen

Gartentechnik, Gartenbau

Fußpflege

Architekt

Übernachtung

Rechtsanwalt

Versicherungsmarkler

Ferienpark

Gaststätte

Steuerberatung

Dienstleistung

Gestüt

Schneider

Reiseveranstaltung

Fliesen

KFZ-Werkstatt

Anhängerbau

Trockenbau

Polsterei

Landschaftsbau

Schreiner

uvm.

 

Gestüt Vogelsangshofs

Vom Mittelalter bis zur Jetztzeit

Die Gutsgeschichte des Vogelsangshofs zu Kervenheim, unweit Kevelaer am linken Niederrhein gelegen, dokumentiert 610 Jahre Familiengeschichte, respektierlich 28 Hoferben in Folge. Die Vogelsancks waren Lehensmänner der Grafen und späteren Herzöge von Cleve. Dies bedeutet, dass sie ihren Lehnsherren u.a. zum Hof- und Heeresdienst verpflichtet waren, und zwar mit der entsprechenden Gefolgschaft an gepanzerten Rittern.

Im ausgehenden Mittelalter konnte der Heeresdienst in ein Lehenspferdegeld umgewandelt werden, d.h. in ein finanzielles Aufkommen an Münzen oder Pferden. Besonders die hohe Anzahl an Streitrössern stellte die Macht eines Feudalherren dar. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass der Vogelsangshof, zu jener Zeit schon ein bedeutender landwirtschaftlicher Betrieb, auch schon eine wichtige Zuchtstätte, nicht nur von Wirtschaftspferden, sondern auch jener heißbegehrten Streitrösser war. Wie diese Pferde damals aussahen, ist kulturhistorisch überliefert: Es waren schnelle, wendige und ausdauernde Pferde, die den gepanzerten Reiter und die eigene Panzerung tragen konnten. Aber sie alle trugen den Überguss jener Orientalen, die als Beutepferde während der Kreuzzüge den Weg in den Okzident gefunden hatten. Dies waren eindeutig Warmblutpferde.

Als im Jahre 1740 die Vermählung der letzten Hoferbin Theodora Vogelsang mit Jan van Doornick stattfand (die direkte männliche Linie war erloschen), so läutete diese Heirat auch eine preußisch orientierte Familienpolitik ein. Alle van Doornicks, die Hoferben des Vogelsangshofs wurden, dienten in preußischen Reiterregimentern und lernten so die, in den preußischen Staatsgestüten wie Trakehnen gezüchteten, hoch im Blut stehenden Remonten kennen. Der dokumentierte Beginn der Warmblutzucht auf dem Vogelsangshof war im Jahre 1846, als das erste nachweisbare Warmblutfohlen eingetragen wurde: Karla 2 v. Noble 145 u.d. Karla 312 v. Thorador. Züchter: Johann Theodor van Doornick. 1947 vermählte sich die letzte Hoferbin aus dem Hause van Doornick, Maria mit Gottfried Hoogen vom Hoogenhof, zwischen Alpen und Kamp-Lintfort gelegen; ein Hof, der auf eine ähnlich lange hippologische Tradition zurückblickt. Maria und Gottfried Hoogen verfolgten seit ihrer Heirat das Ziel, eine bedeutende Warmblutzucht aufzubauen. Bereits 1945, noch vor seiner Vermählung, kaufte Gottfried Hoogen auf der Straße die Fuchsstute Mira aus der Zucht von Zitzewitz-Reedern. Drei Jahre später erwarb er die Stute Marke, eine der bedeutendsten Gründerstuten der Deutschen Warmblutzucht. Damit wurde Gottfried Hoogen zum Wegbegründer der Trakehner und der Rheinischen Warmblutzucht.

Die Serie von Zucht- und Sporterfolgen der Marke-Nachkommenwurden im Laufe der Jahre ergänzt durch die Stempelhengste Burnus ox, Hartung, Pasteur xx und Patron. Letzterer hat in Verbindung mit der Marke Linie den vielfachen Siegerhengst Mackensen gestellt, der wiederum eine eigene Hengstdynastie gründete. Weitere sehr bedeutende Vatertiere waren Johanniter, Rembrandt, Sir Shostakovich xx und sein Sohn, der HLP Sieger Sir Chamberlain. Während seiner Russland-Reisen lernte Gottfried Hoogen zum Einem das Blut des Vollblutarabers Priboj schätzen und entdeckte den, 4x auf Priboj ingezogenen Kosmonaut ox. Dieser fügte dem vielfältigen Aufgebot der Beschäler den Adel und die Härte des Arabischen Pferdes hinzu.

Im Jahre 1998 hielt dann der russische Rapphengst Sapros auf dem Vogelsangshof Einzug. Der herrliche Pepel-Sohn verbindet in sich sportliche Erfolge, einzigartige Abstammung und Trakehner Noblesse - in seiner Gesamtbedeutung den alten Trakehner Hauptbeschälertyp. Großen Einfluss auf die Warmblutzucht im Rheinland und in den Niederlanden hatte der Holsteiner Lancer II. Er zählte lange zu den gefragtesten Vererbern, auch in Holstein, wo er seit 2000 wieder deckt. Da weiterhin Holsteiner Gene im Rheinland erwünscht waren und sind, folgte zuerst Coriando als Deckhengst auf dem Vogelsangshof und seit einigen Jahren nun der Contender Sohn Castellini. Dies ist die kurz gefasste Geschichte eines Gutbetriebes, der seit über 160 Jahren dokumentierte Warmblutzucht betreibt - aber sich wahrscheinlich schon seit über 600 Jahren dem warmblütigen Pferd verschrieben hat: vom Ritterpferd zum Hochleistungssportpferd - und das Weltweit nach dem Slogan von Gottfried Hoogen. Die Welt der Sportpferde wurde vom Gestüt Vogelsangshof nachdrücklich beeinflusst.

 

Gestüt Vogelsangshof

Georg Hoogen

Uedemer Str. 8

D-47627 Kevelaer

Tel.: 02825 / 241

Fax: 02825 / 10391

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.vogelsangshof.de

 

Links

 

 

 

 

Tierärzte

 

 


 

Dr. Brüning Lindenstr. 19, 47623 Kevelaer (0 28 32) 55 01

Dr. Bühner Wilhelm Keylaer 71, 47623 Kevelaer (0 28 32) 79 95 44

Dr. Düngelhoef Hermann u. Dr.Regina Cranachstr. 16, 47623 Kevelaer (0 28 32) 69 69

Dr. Egen Stephan Rosenbroecksweg 57, 47623 Kevelaer (0 28 32) 97 42 88

Dr. Gerlach Sabine Im Kuckucksfeld 38, 47624 Kevelaer 0174 9 59 42 42

Dr. Paeßens Richard Kroatenstr. 131A, 47623 Kevelaer (0 28 32) 60 41

Dr. Riemersma Dirk Jan Im Auwelt 45, 47624 Kevelaer (0 28 32) 95 22 99

Dr. Hoster Therese Marktstr. 26, 47626 Kevelaer (0 28 32) 97 88 55

Unterkategorien

   
© 2018 WIR FÜR KERVENHEIM e.V.